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HÄUFIGE FRAGEN
Bei Funktionsstörungen stehen sich die Gelenkflächen nicht mehr einender passend gegenüber, die Gelenkachsen stehen asymmetrisch und schräg, der Knorpel ist ungleichmäßig belastet, die Zugrichtung der Sehnen ist verändert, die Bandspannung ist seitenungleich. Sie führen zu Fehlhaltungen, Blockaden in den Bewegungsabläufen, Stauungen und irritieren das Nervensystem.
Sie finden auf Röntgen oder MRT keine Beachtung und können lange Zeit stumm bleiben. Es treten erst Beschwerden auf, wenn den Strukturen etwas aufgezwungen wird, was sie nicht leisten können und die Umgebung die Defizite nicht mehr ausgleichen kann.
Bei Beschwerden von Kindern hört man oft sie kämen vom Wachsen. Junge Menschen gelten oft als Simulanten, da keine Schäden nachgewiesen werden können. Hier sind funktionelle Störungen meist die alleinige Ursache. Werden sie beseitigt, können die Beschwerden meist vollkommen verschwinden. Erst bei schwerwiegenden Abnutzungserscheinungen, tritt die Bedeutung der Funktionsstörungen in den Hintergrund.
Funktionsstörungen spielen also immer eine Rolle. Da sie leicht beseitigt werden können, sollte diese Chance immer zuerst genutzt werden, bevor man sich mit den Folgen der Abnutzung abfindet oder sich einer Operation unterzieht. Funktionsstörungen sind in der Jugend die Vorläufer und später die Begleiter von Abnutzungserscheinungen.
Bei Beschwerden am Bewegungsapparat ist der erste Schritt häufig der Weg zum Orthopäden. Durch radiologische Untersuchungen wird nach Abnutzungen gesucht. Werden welche festgestellt, gelten sie als Ursache. In einem Teil der Fälle kann operativ das Problem gelöst werden. In den anderen Fällen wird durch Ruhigstellung, Spritzen, Medikamente, Kühlen oder Wärmen versucht die Symptome zu lindern.
Natürlich haben diese Maßnahmen ihre Daseinsberechtigung, doch zuerst sollte die Ursache, die Gelenksfehlstellung bzw. Funktionsstörung beseitigt werden. Dann können auch die anderen Maßnahmen und die Physiotherapie ihre volle Wirkung entfalten. Osteopathie verstehe ich also als Basisbehandlung welche vor allen anderen Maßnahmen stehen sollte.
Ausnahmen sind schwere Abnutzungen, Operationsindikationen oder lebensbedrohliche Situationen. Erst wenn mit der Behandlung keine ausreichende Besserung erreicht wird, sollten klassische schulmedizinische Untersuchungen oder andere komplementäre Methoden folgen. Natürlich bin ich mir den Grenzen und der schulmedizinischen Standardtherapie bewusst, doch in vielen Fällen ist Osteopathie effektiver, verträglicher und nachhaltiger.
· Functional-Technik
Behandlung von Gelenk samt ansetzenden Strukturen
· Full Spine / HVLA
chiropraktische Gelenkbehandlung
· Muskel Energie Technik
Osteopathische Gelenkbehandlung
· Myofascial Release Technik
Entspannungstechnik für Muskeln, Sehnen und Faszien
· Craniosacrale Therapie
Behandlung der Beweglichkeit der Schädelknochen
· Viszerale Therapie
Behandlung der Lage und Beweglichkeit der inneren Organe
· Lyme Technik
Behandlung des Lympfabflusses
Anamnese:
Zu Beginn sprechen wir über Ihre aktuellen Beschwerden, vergangene Erkrankungen, Verletzungen und Operationen. So kann ich mir ein Bild über Ihren gesundheitlichen Zustand verschaffen.
Diagnose:
Der Patient sitzt am Liegenrand. Er wird aufgefordert sich voll auf zu richten und sich zusammen sinken zu lassen. Dabei verfolge ich mit meinen Händen das Bewegungsverhalten der Beckenknochen und der Lendenwirbel. Dabei kann das Störmuster erkannt werden. Da sich die Störungen bei allen Menschen in mathematischer Genauigkeit gleich am ganzen Körper ausbreiten, ist keine weitere Diagnostik erforderlich, um eine vollständige Behandlung durchführen zu können. Damit wird sehr viel Zeit eingespart.
Die beschriebenen Bewegungseinschränkungen können dort, wo der Patient auch hinsehen oder sie spüren kann, vor der Behandlung demonstriert werden. Ebenso wird nach der Behandlung gezeigt, dass die Fehlfunktionen verschwunden sind.
Therapie:
Meine Behandlungen sind nie regional auf eine Schmerzstelle begrenzt, sondern beziehen den Körper von Kopf bis Fuß im ganzheitlichen Sinn mit ein. Die Therapie ist eine Anwendung verschiedener Techniken der Osteopathie und Chiropraktik, die sich aus Erfahrung als sicher und wirksam erwiesen haben.
Je nach Beschwerdebild empfehle ich zu Beginn 2 bis 3 Sitzungen einzuplanen. Im Allgemeinen ist bereits nach der ersten Behandlung eine wohltuende Wirkung spürbar.
Im Rahmen der Prävention und Erhaltung der Beschwerdefreiheit empfehle ich einen check-up etwa alle 3-4 Monate.
Üblicherweise findet ein Ablauf so statt:
1. Termin: Anamnese, Untersuchung, Behandlung
2. Termin: ca. 5-10 Tage später: Weiterbehandlung, Anleitung von Selbsthilfetechniken
3. Termin: ca. 2-4 Wochen später: Weiterbehandlung, Anleitung von Selbsthilfetechniken
4. Termin: präventiv ca. alle 3-4 Monate eine Sitzungen
Jeder Mensch reagiert anders. Die Veränderung im Körper aktiviert viele Vorgänge. Am häufigsten ist eine Art Muskelkater an den Folgetagen zu beobachten. Selten können sich die Beschwerden verlagern oder sogar verstärken. Auch Kopfweh, Fieber, Durchfall oder andere Symptome sind möglich. In der Regel verschwinden diese Symptome nach spätestens drei Tagen. Sie sind ein Zeichen für den Heilungsprozess und sollten nicht zur Verunsicherung führen. Halten diese Beschwerden an oder sticht es irgendwo, solltest du dich nochmal in unserer Praxis oder bei einem Arzt vorstellen.
Nach der Behandlung solltest du etwa 15-30 Minuten spazieren gehen. Dies gibt dem Körper Zeit, um sich auf die Veränderungen einzustellen. V.a. nach einer Schädelbehandlung sind vorübergehende Reaktionsverlangsamung oder Müdigkeit möglich, daher sollte besonders vorsichtig Auto gefahren werden. Größere sportliche Aktivitäten sollten 2 Tage unterlassen werden.
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